Ainschi of Perfect Dream

"meine Maus"

geboren am 06. September 2004 - gestorben am 17. Juni 2017

 

 

Dies ist eines der letzten Bilder, das ich von meiner Ainschi gemacht habe. Es ist im April 2017 entstanden.

 

*Weil das Leuchten Deiner Augen mich mitten ins Herz trifft*

Das beste Geschenk

 

"Wenn der Zufall die Liebe erweckt
ordnet sich im Menschen alles nach dieser Liebe,
und die Liebe bringt ihm das Gefühl für die Weite"

(Der kleine Prinz)

 

 

Wozu sind Geschenke eigentlich da? Sie sollen eine Freude bereiten, sie sollen den Beschenkten glücklich machen und sie sollen gefallen. Sie sollen quasi perfekt, also wie für denjenigen gemacht sein.  Ainschi schien sich dessen von Beginn ihres Lebens an sehr bewusst zu sein. Denn sie wurde als Geschenk geboren, als mein Lebensgeschenk, und wollte nichts weiter, als mir zu gefallen. Diesem Lebensmotto blieb sie treu... vom ersten bis zum letzten Atemzug.

 

 

Unser erster eigener Wurf kam im September 2004 zur Welt. Unsere wundervolle Stammhündin Gini schenkte uns zwei Mädchen und zwei Buben - vier gesunde kleine Welpen die für uns den Himmel auf Erden bedeuteten. Wir entschieden - oder besser meine Mama Ingrid entschied sich dazu, schließlich war ich gerade mal 10 Jahre alt - unser braunes Mädchen Ainschi zu behalten. Sie sollte somit das dritte Sheltiemädchen bei uns werden. Schon lange trainierte ich mit unserer Aica, die eigentlich der Hund meiner Mama war, im Obedience und Agility. Aber selbst einen Hund zu haben, ihn selbst auszubilden, ja das war wohl mein sehnlichster Traum. Und wer kennt diese Wünsche besser als die eigene Mama. So kam sie eines Tages von ihrem Gardaseeurlaub nach Hause und machte mich sprachlos... Sie sagte mir, dass sie mir gerne "unsere" Ainschi, die damals vielleicht 3 Monate alt war, schenken möchte. Sie wollte sie mir anvertrauen, als meinen ersten eigenen Hund. Von da an war es um mich geschehen. Ich schenkte meiner Ainschi meine ungeteilte Aufmerksamkeit und Liebe, ich wollte ihr all die schönen Seiten des Lebens zeigen und ihr annähernd das zurückgeben, was sie mir schenkte. Ainschi bereicherte mein Leben in jeder Hinsicht. Wir starteten zusammen auf vielen Agility und Obedience Turnieren - sie machte mich immer wieder so unheimlich stolz. Ich durfte oft von Richtern hören welch wunderbar harmonisches Team wir auch nach außen hin präsentierten. Ainschi himmelte mich regelrecht an und es war ihre Bestimmung mich glücklich zu machen. Wenn ich mit ihr arbeitete habe ich alles um mich herum vergessen, es war wie Balsam für die Seele. Mit ihr war alles so unheimlich leicht, sie machte immer alles richtig einfach so. Sie war zu 100% zuverlässig. Oft habe ich sie "gesucht" und nur nicht gefunden, weil sie so nah bei mir war. Ich kann mir kaum vorstellen, dass meine Liebe nur annähernd ausgereicht hat ihr zu zeigen, was sie mir bedeutet. Aber ich habe in ihren Blicken gesehen, dass sie in mir einen Menschen gesehen hat, der wohl perfekt zu sein scheint. Hunde sehen keine Fehler in ihren Besitzern, sie zweifeln eher an sich selbst. Ainschi wollte in ihrem Leben nur eines, nicht ohne mich sein. Ich sehe sie noch heute stehen, jedes Mal, wenn ich das Haus verlassen habe. Dann stand sie da mit ihrem traurigen Blick, wenn sie nicht mit mir kommen durfte. Das hat mir schon immer fast das Herz zerbrochen. Wir waren wohl ein Traumteam wie ich es vielleicht so kein zweites Mal in diesem Leben erfahren werde. Aber ich durfte es erleben und bin so unendlich dankbar, dass ich das schönste Geschenk, das es für mich in diesem Leben gibt, erhalten durfte. Viele warten ewig oder vielleicht sogar für immer auf das Geschenk, das sie sich im Innersten Wünschen. Danke Mami, dass Du mir dieses Geschenk gemacht hast! Ich durfte über zwölf Jahre meines Lebens mit ihr verbringen, und sie hat mich bei unheimlich vielen verschieden Phasen meines jungen Lebens treu begleitet. Sie hat uns in drei Würfen elf Welpen geschenkt und ja ich habe mich auch bewusst entschieden keinen davon zu behalten. Ihre einzigartige, liebevolle und makellose Art, die sie voll und ganz von ihrem Papa "Teddy" übernommen hat, hat auch sie an ihre Kinder weitergegeben. Für mich sollte sie immer einzig bleiben. Ich freue mich, dass so viele Menschen mit ihren Babys ihren Hund fürs Leben gefunden haben, so wie sie es für mich war. Alle die meine Ainschi kennenlernen durften wissen, wovon ich spreche. Ich bin dankbar um jede Erinnerung, die ich heute noch in mir trage, als wäre sie gestern erst entstanden. Hoffentlich werden sie nie verblassen... Meine Ainschi hinterlässt eine unersetzliche Lücke in meinem Leben. Ich habe immer an dem kindlichen Gedanken festgehalten, dass du unsterblich bist. Ein Leben ohne Dich hat weder in meiner Vorstellung noch in irgendeiner Realität für mich existieren können. Am Ende habe ich auch noch die Entscheidung für uns treffen müssen, wann es Zeit für Dich ist zu gehen. Ich hatte mir so sehr gewünscht, dass mir dies erspart geblieben wäre. Ich weiß nicht, woher ich die Kraft für das schier unmögliche genommen habe, aber in Deinen Augen habe ich gesehen, dass Du in mich vertraust. Und so geht das Leben meines ersten eigenen Shelties zu Ende obwohl ich das Gefühl habe es hätte gerade erst begonnen. Du fehlst mir so sehr kleine Maus. Jeden einzelnen Moment in diesem Leben, das nun ohne Dich funktionieren muss...

 

Gestern. Heute. Morgen. Für immer.

 

Dieses Bild ist im Sommer 2013 in Prien am Chiemsee entstanden,
dort habe ich ein paar Monate gelebt.
Meine kleine Freundin Robyn hat das Foto gemacht
und es ist eines meiner Lieblingsbilder!

 

Nichts ist mehr vollständig ohne Dich. Du fehlst so sehr. 

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© Ingrid und Sandra Kressierer